Doppelte Auszeichnung für Cast-Alumni: PRIX EUROPA und Eyes & Ears New Talent Award
Grosser Erfolg für zwei unserer Alumni: Chiara Felicia Temmel gewinnt den PRIX EUROPA 2026 in der Kategorie Student Award – Rising Star Video und Alexa Weiss wird für ihr Projekt «Echo 1971 – A Generation Speaks» mit dem Eyes & Ears New Talent Award 2026 ausgezeichnet.
Mit ihrem essayistischen Dokumentarfilm «Papas Ablaufdatum» gewinnt Chiara Felicia Temmel den PRIX EUROPA 2026 Student Award in der Kategorie Rising Star Video. Der Film erzählt eine sehr persönliche Geschichte: Chiaras Vater möchte trotz einer unheilbaren Krebsdiagnose noch Tauchlehrer werden. Aus Angst, ihn loszulassen, ohne ihm gesagt zu haben, was sie wirklich fühlt, reist Chiara mit ihm auf die Malediven. Beim gemeinsamen Tauchen und in Gesprächen über die Endlichkeit des Lebens erlebt sie ihren sonst so starken Vater erstmals von einer verletzlichen Seite.
In ihrem Film hält die junge Filmemacherin Erinnerungen fest und setzt sich auf berührende Weise mit Abschied, Nähe und der Beziehung zu ihrem Vater auseinander. «Papas Ablaufdatum» entstand in Koproduktion mit SRF.
Alexa Weiss wurden in München mit dem Eyes & Ears New Talent Award 2026 mit ihrem Projekt «Echo 1971 – A Generation Speaks» ausgezeichnet. Der 33-minütige Dokumentarfilm porträtiert Frauen jener Generation, die 1971 erstmals das Stimm- und Wahlrecht erhielten. In persönlichen Interviews blicken die Frauen auf eine Zeit ohne politische Rechte zurück, erzählen von ihren damaligen Hoffnungen und Erwartungen und reflektieren die gesellschaftlichen Veränderungen, die sie erlebt haben.
Neben Alexa Weiss war mit «Cancel Me Softly» von Julius Bitter und Neda Hofer ein weiteres Cast / Audiovisual Media Projekt nominiert und gehörte zu den drei Nachwuchsprojekten, die im Rahmen der Preisverleihung vor Publikum präsentiert wurden.
Wir freuen uns sehr über die Erfolge unserer Alumni und gratulieren Chiara Felicia Temmel und Alexa Weiss herzlich zu diesen Auszeichnungen. Ihre Arbeiten zeigen eindrücklich, wie persönliche Geschichten gesellschaftliche Relevanz entfalten und audiovisuelle Formate neue Perspektiven eröffnen können.
